Was kostet das?
Website erstellen lassen: Was kostet das? (2026)
Website erstellen lassen: Was das 2026 kostet, warum die Spanne von 250 bis 25.000 Euro reicht und welche Posten nach dem Launch jeden Monat weiterlaufen.

Was kostet es, eine Website erstellen zu lassen?
Deutsche Anbieter veröffentlichen für eine Firmenwebsite mit fünf bis zehn Unterseiten meist 2.500 bis 12.000 Euro. Eine kleine Visitenkarten-Seite mit ein bis drei Seiten wird mit 1.000 bis 4.000 Euro angegeben. Für umfangreiche Auftritte ab zehn Seiten nennen Agenturen 8.000 bis 25.000 Euro.
Nach unten ist die Spanne offen. Für eine sehr einfache Seite werden auch 250 Euro genannt. Eine andere Agentur schreibt dagegen, unter 3.000 Euro sei eine professionelle Unternehmenswebsite 2026 nicht zu haben.
- 1Für eine Firmenwebsite nennen Anbieter meist 2.500 bis 12.000 Euro
- 2Den größten Unterschied macht, ob Texte, Fotos und Video enthalten sind
- 3Laufende Kosten nach dem Launch werden mit 100 bis 500 Euro im Monat angegeben
Woher die Zahlen kommen
Alle Spannen in diesem Artikel stammen aus veröffentlichten Preisseiten deutscher Webdesign-Agenturen, Freelancer und Fotografen, Stand 2026. Es sind Marktzahlen zur Orientierung, keine Preise von Andrei Pertache.
Warum ist die Preisspanne so groß?
Zwischen 250 und 25.000 Euro liegt der Faktor hundert. Der Grund ist, dass Website kein festgelegtes Produkt ist. Unter demselben Wort verkaufen Anbieter eine fertige Vorlage mit getauschtem Logo und eine mehrmonatige Entwicklung.
Ein zweiter Grund sind die Stundensätze. Freelancer nennen 50 bis 120 Euro pro Stunde, Agenturen 80 bis 180 Euro. Für dieselbe Aufgabe entsteht daraus schnell der doppelte Preis, ohne dass am Ergebnis etwas anders ist.
Der dritte Grund steht selten im Angebot: Wer liefert die Inhalte. Manche Preise enthalten Texte, Fotos und die komplette Einrichtung, andere setzen voraus, dass du alles fertig lieferst. Der niedrigere Preis ist deshalb nicht automatisch der günstigere.
Vergleichbar werden zwei Angebote erst, wenn Seitenzahl, Textumfang und Bildmaterial darin stehen. Diese drei Angaben erklären den größten Teil des Unterschieds. Fehlen sie, vergleichst du zwei Zahlen und nicht zwei Leistungen.
Was treibt den Preis einer Website?
Der Preis entsteht aus vier Posten: Umfang, Inhalte, Technik und Betrieb. Jeder davon lässt sich groß oder klein halten. Wer zwei Angebote vergleicht, sollte die vier Posten einzeln nebeneinanderlegen.
Umfang und Seitenzahl
Die Seitenzahl ist der sichtbarste Treiber und nicht der wichtigste. Anbieter staffeln ihre Pakete danach: ein bis drei Seiten, fünf bis zehn Seiten, zehn und mehr. Teurer wird eine Website aber vor allem durch Funktionen, nicht durch zusätzliche Textseiten.
Für ein Kontaktformular werden 100 bis 800 Euro genannt. Ein Buchungssystem liegt bei 800 bis 3.000 Euro, ein geschützter Mitgliederbereich bei 1.500 bis 5.000 Euro. Mehrsprachigkeit schlägt laut zwei Anbietern mit 30 bis 50 Prozent Aufschlag auf den Grundpreis zu Buche.
Texte
Texte sind der Posten, den die meisten unterschätzen. Für professionell geschriebene Unterseiten werden 50 bis 200 Euro pro Seite genannt. Bei zehn Unterseiten sind das 500 bis 2.000 Euro, die im Designpreis selten enthalten sind.
Für eine Vertrauensfrage ist das der falsche Posten zum Sparen. Am Text entscheidet sich, ob ein Besucher versteht, was du machst und für wen. Ein gutes Layout um eine unklare Aussage herum bleibt eine unklare Aussage.
Fotos und Video
Bildmaterial wird fast immer getrennt berechnet. Ein Fotoshooting für die Website wird mit 500 bis 2.000 Euro angegeben, Tagessätze in der Businessfotografie mit 800 bis 3.000 Euro. Video liegt darüber und läuft in aller Regel über ein eigenes Angebot.
Stockfotos kosten fast nichts und zeigen niemanden. Wer online Vertrauen aufbauen will, braucht echte Gesichter und echte Räume, weil genau das der Teil ist, den ein Wettbewerber nicht kopieren kann. Was ein Imagefilm dafür kostet, steht in einem eigenen Artikel im Magazin.
Technik und Hosting
Technik ist der kleinste Posten im Angebot und der beständigste im Betrieb. Hosting wird mit 5 bis 50 Euro im Monat angegeben, eine Domain mit 1 bis 3 Euro im Monat. Ein SSL-Zertifikat kostet je nach Anbieter 0 bis 100 Euro im Jahr.
Beim Design trennen sich die Wege deutlicher. Ein fertiges Premium-Theme kostet 50 bis 100 Euro einmalig. Ein individuell entworfenes Design wird mit 2.000 bis 8.000 Euro zusätzlich angegeben.
Tipp
Frag im Angebot nach, wer die Texte schreibt und wer die Fotos liefert. Zwei Angebote sind erst dann vergleichbar, wenn beide Antworten schriftlich darin stehen.
Baukasten oder individuelle Website: Was kostet der Unterschied?
Ein Website-Baukasten wird mit 10 bis 50 Euro im Monat angegeben, also rund 300 bis 800 Euro im Jahr. Eine individuell gebaute Firmenwebsite kostet einmalig 2.500 bis 12.000 Euro. Über drei Jahre gerechnet nennt ein Anbieter für den Baukasten rund 1.500 Euro insgesamt.
Der Abstand ist damit kleiner, als er im ersten Moment aussieht. Der Baukasten hört nur nie auf zu kosten, die einmalige Entwicklung schon. Wer über fünf Jahre rechnet, kommt bei beiden Wegen in eine ähnliche Größenordnung.
Der eigentliche Unterschied ist nicht der Preis, sondern die Grenze. Ein Baukasten trägt eine Seite, die zeigt, dass es dich gibt. Sobald der Auftritt eine Kaufentscheidung vorbereiten soll, stößt eine Vorlage an ihre Grenze.
Für viele kleine Unternehmen ist der Baukasten trotzdem die richtige Entscheidung. Wer viele kleine Aufträge verkauft, holt eine individuelle Entwicklung selten herein. Die Frage ist deshalb nicht Baukasten oder Agentur, sondern was der Auftritt leisten muss.
Kernaussage
Eine Vorlage zeigt, dass es dich gibt. Warum jemand dir glauben sollte, zeigt sie nicht.
Was kostet eine Website nach dem Launch?
Die laufenden Kosten werden mit 100 bis 500 Euro im Monat angegeben, wenn ein Wartungsvertrag dabei ist. Ohne Wartungsvertrag bleiben Hosting mit 5 bis 50 Euro und die Domain mit 1 bis 3 Euro im Monat. Alles darüber entsteht durch Wartung, Updates und Änderungen.
Wartung wird je nach Anbieter mit 30 bis 500 Euro im Monat genannt, im Jahr sind das 300 bis 1.000 Euro und mehr. Dazu kommen Plugin-Lizenzen mit 300 bis 600 Euro im Jahr und eine Cookie-Lösung mit 30 bis 50 Euro. Einzelne Textänderungen werden ab 50 Euro pro Stunde abgerechnet.
Der größte Posten nach dem Launch steht meist gar nicht im Angebot. Für laufende Suchmaschinenarbeit nennt ein Anbieter 3.000 bis 12.000 Euro im Jahr. Für eine nachträgliche Umstellung auf Barrierefreiheit werden 2.000 bis 5.000 Euro genannt.
Wer nur den Erstellungspreis vergleicht, vergleicht das erste Jahr und nicht die nächsten fünf. Über diesen Zeitraum kann der Betrieb teurer werden als der Bau. Deshalb gehört die Frage nach den laufenden Kosten in das erste Gespräch und nicht in die Rechnung nach dem Launch.
Kernaussage
Die Website wird einmal bezahlt und dauerhaft betrieben. Nur der zweite Teil steht selten im Angebot.
Was muss eine Website leisten, damit sie sich rechnet?
Eine Website rechnet sich, wenn sie eine Entscheidung vorbereitet, die sonst erst im Erstgespräch fällt. Das ist der einzige Maßstab, der unabhängig vom Preis funktioniert. Die Seitenzahl sagt darüber nichts aus.
Die meisten Interessenten entscheiden vor dem ersten Kontakt, ob sie überhaupt anfragen. Gesehen haben sie bis dahin nur deinen Auftritt. Was dort fehlt, lässt sich im Gespräch nicht nachholen, weil es dieses Gespräch dann nicht gibt.
Deshalb ist die nützlichste Frage vor dem Angebot nicht, wie viele Seiten du brauchst. Nützlicher ist die Frage, an welcher Stelle jemand heute abspringt. Eine teure Website, die diese Stelle nicht trifft, ist teurer als eine günstige, die es tut.
In einem Vertrauens-System ist die Website eine von mehreren Flächen, auf denen diese Entscheidung fällt. Dazu gehören auch Kundenstimmen, ein Profil bei Google und das, was jemand über dich findet, bevor er auf deine Seite kommt. Die Website ist dabei die einzige Fläche, die dir vollständig gehört.
Kernaussage
Eine Website rechnet sich nicht über ihren Preis, sondern über die Anfragen, die ohne sie nicht gekommen wären.
Häufige Fragen zu den Kosten einer Website
Die fünf Fragen unten sind die, die im Markt am häufigsten gestellt werden. Die Antworten geben veröffentlichte Marktspannen wieder, keine Angebote. Was dein Projekt kostet, klärt sich erst, wenn Ziel und Umfang feststehen.
Was du vor dem ersten Angebot klären solltest
Die Kostenfrage lässt sich nicht sauber beantworten, solange das Ziel offen ist. Eine Seite, die Anfragen vorbereiten soll, ist etwas anderes als eine digitale Visitenkarte. Deshalb steht die Zielfrage vor der Preisfrage.
Vor dem ersten Angebot
0/60% erledigt
Genau diese Fragen klärt eine Vertrauensanalyse, bevor jemand über Budget spricht. Der Blick geht dabei darauf, wo im Auftritt heute Vertrauen verloren geht. Manchmal ist die ehrliche Antwort, dass eine neue Website gar nicht der erste Schritt ist.